The first 11 days in Canada
Die letzte Nacht vor unserem Flug am vergangenen Dienstag war dann doch ziemlich kurz.Auch wenn wir’s vorher nicht gedacht hätten, ein bisschen Aufregung hatte sich schlußendlich doch bei uns beiden eingschlichen. Der erste Flug fühlte sich allerdings noch so gar nicht nach Weltreise und Abendteuer an. So waren wir vermutlich auch die einzigen auf unserem Flug nach London die nicht nur eine Tasche für 3 Tage City Trip gepackt hatten. Als echte Fernreisende fühlten wir uns dann schon ehr nach unserem 8 stündigen Aufenthalt in London Heathrow als wir endlich auf unseren Sitzen in der 747 saßen und der Vogel in Richtung Abenteuer/ Vancouver abhob. Zehn Stunden später wurden wir bereits sehnsüchtig von unserer Freundin Krista erwartet. Auf unserer ersten Autofahrt im Pickup truck konnten wir dann auch direkt erste Eindrücke unserer neuen Heimat auf Zeit sammeln. Fazit: Alles in Canada ist größer (the northamerican effect): Autos, Häuser, Straßen und vor allem die Herzlichkeit. Die canadische Herzlichkeit durften wir gleich erfahren als wir bei Krista zuhause angekommen sind. Der Trailer im Garten Ihrer Eltern in dem wir die ersten Nächte verbringen sollten war bereits mit Canada Deko hergerichtet und das Essen stand schon auf dem Tisch. Abendteuerreisen für Anfänger könnte man sagen. Wir würden aber eher sagen: Feeling like at home, from the first moment on.
Die ersten Tage haben wir, neben der Verarbeitung unseres Jetlags, mit der Erkundung der Vancouver Area verbracht. Neben dem sehr touristischen Capilano Suspension Bridge Park, haben wir viel Zeit in der Innenstadt verbracht. Leider hat uns Vancouver im Gegensatz zu unseren Gastgebern nicht sehr freundlich begrüßt. 10-15 Grad und häufiger Regen machten es nicht gerade einfach die Stadt zu erkunden. Aber wie Ihr an unseren Fotos erkennen könnt, haben wir einen probaten Regenschutz finden können.
Nach 4 Tagen gemischtem Wetter in Vancouver haben wir uns gemeinsam mit Krista und Ihrem Pickup Truck auf den Weg nach Sun Peaks gemacht. Sun Peaks, ca. 4 Stunden östlich von Vancouver ist im Winter das zweitgrößte Skigebiet Canada’s, liegt auf ca. 1300 und ist im Sommer eine gute Möglichkeit Outdooraktivitäten aller Art zu machen. Momentan befindet sich das Dorf, welches vor ca .20 Jahren von einem japanischen Investor quasi aus dem Nichts aus dem Boden gestampft wurde im Sommerschlaf. Die Bewohner machen sich momentan eher einen relaxten Tagesablauf, da die Sommersaison erst im Juli anfängt. Für die Immobilien- und Golf-begeisterten unter Euch ein kleiner Tipp –> Viele der amerikanischen Hauseigner hier oben würden Ihr Haus momentan gerne, naja sagen wir, dem freien Markt überlassen. Ausserdem gibt’s den höchstgelegenen Glofplatz Nordamerikas hier oben. Wer also Interesse an einem Investment hat, wir könnten vermitteln
Morgen wird es eine Woche sein die wir hier oben in den Bergen sind. Diese Woche haben wir vorallem dazu genutzt und in der Diziplin “chillen” und “relaxen” zu trainieren. Hierzu eignet sich vorallem die “Mountaintime”, was bedeutet, dass es niemand stört wenn man mal ne Stunde später dran ist wie verabredet. Die vorallem jungen Bewohner, zu denen auch Kari unsere zweite “Kontaktperson” in Canada gehört arbeiten irgendwie alle in der Tourismus Industrie und sind wegen der momentanen off-season alle dabei Ihre Tage mit entspannen und golfen zu verbringen.
Langsam aber sicher haben wir das mountaintime schritttempo nun erreicht und sind bereit für neue Abendteuer. Über die wir euch natürlich baldmöglichst informieren werden.
Pics findet Ihr wie gehabt unter:
http://www.handstandbackpacker.com/galleries/
Im obersten Picturebook haben wir nochmals einige Bilder der letzten Tage hinzugefügt. Vielen Dank auch an alle fleißigen Guestbookschreiber. Wir freuen uns über eure vielen guten Wünsche, haben uns aber entschieden nicht auf jenden Post zurückzuschreiben. Das heißt natürlich nicht, das wir Sie nicht alle lesen würden
Eure Handstandbackpacker
P.S.: Unsere Website wurde nun schon über 500 mal (!!) angeklickt – das verschlägt selbst uns ein bisschen die Sprache. Weiter so
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