Sep 30

Goodbye Canada with your friendly people and your amazing wildlife

115 Tage ist unser Abendteuer nun schon alt und langsam wird es Zeit weiterzuziehen. Canada hat uns im Juni fantastisch begrüßt und es schickt sich an auch unseren Abschied vom flächenmäßig zweitgrößten Land der Welt bestens zu gestalten. Das letzte Wochenende auf Vancouver Island haben wir nochmals für einen mehrtägigen Ausflug genutzt. Nach über 7 Wochen in der Hauptstadt Victoria sind wir gemeinsam mit unseren Freunden Paula und Ben für ein Wochenende zu einem Roadtrip nach Tofino aufgebrochen. Auf den Spuren von Frank Schätzing (der Schwarm) sind wir über Nanaimo nach Ucluelet und Tofino gefahren um die letzten noch fehlenden Canada Bilder zu schießen. Stopp Nummer eins am frühen Sonntagmorgen à der weltgrößte Hockeyschläger. Noch müde vom „anstrengenden“ Vorabend haben wir einige Anläufe benötigt um den perfekten Handstand-Shot zu bekommen. Wie Ihr sehen könnt hat es aber dann doch geklappt.

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   Sep 17

Canadien waterwildlife

Hallo liebe online Weltenbummler (for english please use the google translato, provided in our toolbar on the right)

auch im guten alten Kanada neigt sich langsam aber sicher der Sommer (so wie auch unsere Zeit hier) dem Ende zu. Noch drei Wochen liegen vor uns bis wir in den nächsten Flieger steigen und Richtung Süden abreisen. Unsere restlichen Tage hier haben und wollen wir aber noch so gut wie möglich nutzen.

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   Sep 02

Juan de Fuca Trail and Isa’s B-Day Party (and our first bilingual post)

English (for German, scroll down):

Hello Followers,

After some weeks of calm an quite in Victoria Downtown, we are back on the “adventure trail”. Last week we had a little celebration of Isa’s birthday (thanks again for all the greetings). On the weekend we started a 2-3 day hiking trail along the Juan de Fuca trail. Spending our nights in our tent in the wild.

This real outdoor adventure started in with some nice hosts (Lisa, Doug and their daughter Rachel) in Sooke (where the trail starts). We met Lisa 3 weeks ago on the Ferry to Vancouver Island. With herself just coming back from a round the world trip, she recognized us as “Longterm Travelers” because of our huge Backpacks. Within a 3 Minute chat, she invited us to come to her, and her husbands place, to stay there for a while before starting our hiking trip on the juan de fuca trail (that we allready had in mind at this time).

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   Aug 27

Vancouver Island Part one

Hallo liebe Handstandbackpacker Freunde,

seit nunmehr zweieinhalb Wochen sind wir auf dem wunderschönen Vancouver Island. Nachdem wir die ersten 2,5 Monate unserer Reise spätestens jede vierte Nacht in einem anderen Bett verbracht haben, sind wir in Victoria (ganz unten im Süden von Vancouver Island) schon fast sesshaft geworden.

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   Aug 08

Cowboy up in Calgary und Go West ans Wasser

Tja, auch die letzten drei Wochen sind mal wieder wie im Flug vergangen. Zwischen all den Aktivitäten haben wir es gerade mal geschafft euch ein paar neue Fotos auf die Page zu laden. Nach vielen Versprechungen und einigen Motivationsanläufen, folgt hier nun endlich die Story zu den Bildern der letzten Wochen.

Nachdem wir am 16.07. (man ist das lange her) unsere koreanische Blechbüchse wieder an der Autovermietung abgegeben haben, wurden wir am späten Nachmittag von Krista und Kari in Banff abgeholt um uns in Richtung Calgary aufzumachen. Den Cowboyhut gerichtet und die Cowboystiefel frisch geputzt, sind wir schlussendlich am späten Abend in Calgary angekommen. Nachdem wir den Abend Downtown Calgary verbracht haben, wo sich so ziemlich jede Kneipe und jedes Restaurant während des 10 tägigen Rodeos in einen Saloon verwandelt, ging es dann am Samstag endlich aufs heiß ersehnte Festival. Für alle (und das sind wahrscheinlich die meisten), die noch nie etwas vom Calgary Stampede gehört haben (www.calgarystampede.com). Man kann sich das ganz einfach vorstellen. Es ist in etwa wie das Oktoberfest in München. Mit dem kleinen Unterschied, dass statt Lederhosen, Cowboystiefel und Cowboyhut zur obligatorischen Grundausstattung eines Festivalbesuchers gehören. Im Mittelpunkt des „Calgary Exhibition and Stampede“, dass mit fast 100 Jahren Geschichte wohl zu den ältesten Festivals in Canada gehört, stehen Planwagenrennen, Rodeos zu Pferde und auf dem Bullen, so wie eine all abendliche Evening Show mit spektakulären Stunts und Akrobatik Einlagen. Alles in allem eine sehr Runde Sache. Wir hatten großes Glück und konnten uns am Sonntag den 18.07 die Finals des Rodeos anschauen. Dabei konnten wir miterleben, wie die Herren Cowboys für einen gerademal 8 Sekunden langen Ritt bis zu 100.000 $ absahnen konnten. Dennoch,  tauschen möchten wir mit den Jungs nicht, denn der eine oder andere hat beim Bullenritt oder dem Wrestling mit einem jungen Stier auch ein lädiertes Knie, oder eine gebrochene Rippe davongetragen. Die ganze Show rund um das Rodeo hat uns gut gefallen. Noch am Sonntagabend (18.07.) sind wir mit dem guten Gefühl ein Stück echte kanadische Kultur „geschmeckt“ zu haben ganz im Stile der alten Pioniere Richtung Westen weitergezogen.

Nach einen 2 tägigen höchst komfortablen Stopp in Golden/Kicking Horse bei Kari’s Bruder Jordan, bei dem wir wieder einmal von der kanadischen Gastfreundlichkeit übermannt wurden, haben wir das weiche Federbett erneut gegen die Luftmatratze getauscht und es uns gemeinsam mit Krista auf einem Campingplatz am Okanagan Lake gemütlich gemacht. Langsam aber sicher wurde dabei dann auch das Wetter immer sommerlicher und lies uns darauf hoffen das es in Canada doch noch einen echten Sommer geben könnte. Rund um den Okanagan Lake sind viele der (in Europa eher unbekannten) Weingüter Westkanadas angesiedelt, weshalb wir natürlich die sehr relaxte Stadt Kelowna nicht ohne eine Weinprobe hinter uns lassen konnten. Leichte und fruchtige Weine  und lustiger Weise auch alte bekannte wie der kan.: „Gay-wuaz-try-me-na“ (Gewürztraminer) sind uns dabei begegnet.

Am 23.07. haben wir unseren Camping Gear wieder gut verstaut um gemeinsam mit Krista zurück nach Sunpeaks  zu fahren und dort eine entspannte Woche zu verbringen. Soweit weit der Plan, jetzt kommt, was daraus geworden ist.

Aus einem kurzem Abstecher zum Shuswap Lake, wo wir auf dem Heimweg  nach Sun Peaks für einen Kaffee bei Kristas Onkel Don in seinem Haus am See vorbeischauen wollten, wurde zunächst eine Einladung zur Übernachtung, dann ein Wochenende und schlussendlich eine ganze Woche für Isa und Stefan am See. Bei hochsommerlichen Temperaturen haben wir uns im Wesentlichen mit Essen, Auspannen, Lesen und im See schwimmen beschäftigt. Immer wieder völlig überrascht und manchmal fast überrannt von der unglaublichen Gastfreundlichkeit von Donni und seiner Frau Vicky haben wir ein echtes Highlight unserer Canada Zeit erleben dürfen. Diese tollen Menschen (mir fällt keine bessere Formulierung ein), haben uns aufgenommen und behandelt wie Ihre eigene Familie. Einfach unglaublich. Als wäre das nicht genug, sind wir in unserer Zeit am „Shoe“ auch noch in den Genuss gekommen einige von Donni’s Freunden kennen zu lernen. Dooghi und seine Frau, Steve und seine Verwandtschaft, die sich schon seit Generationen jedes Wochenende im Sommer am Shuswap Lake in Ihren Ferienhäusschen trifft und abends gemeinsam am Lagerfeuer sitzt um SMORE (Keks, gegrilltes Marshmellow, Schokolade, noch ein Keks à jummy ! ) zu essen und die Zeit bei einem guten Drink zu genießen. Oder Rick und Karen, die sich mit harter Arbeit ein Mittelstands Unternehmen mit 150 Angestellten aufgebaut haben und Ihre Zeit mittlerweile im wesentlichen damit verbringen sich überall auf der Welt in dritte Weltländern persönlich sozial zu engagieren und Ihren Mitarbeitern und Geschäftspartnern in Seminaren vermitteln, wie Sie Ihren erfolgreichen Weg gehen konnten, haben uns sehr beeindruckt. Donni hat uns einfach überall mit hingenommen. Aus dieser Woche am „Shoe“ haben wir beide sehr viel mitgenommen. Neue Freunde, gute Gespräche, unglaubliche Gastfreundlichkeit und einfach ein gutes Gefühl. Tschüss „Shoe“ Du wirst uns fehlen.

Fast mit einem weinenden Auge sind wir schließlich am 31.07. gemeinsam mit Krista nach Vancouver gefahren. Wo ein weinendes Auge da auch ein lachendes, denn das nächste Abendteuer stand uns bereits bevor. Nachdem wir im süßen Wasser des Shuswap Lakes unsere Bootstauglichkeit überprüfen konnten und beim täglichen schwimmen nochmal das kleine Seepferdchen nachgeholt haben (Spaß), waren wir bereit für den großen Ozean. Zurück in Vancouver gingen wir an Bord der „Amelia“ dem Trimaran (ein Boot mit drei Kielen) von Kristas Dad Dale. Er hatte uns eingeladen mit Ihm für ein paar Tage segeln zu gehen. Und so eine Einladung schlägt man ja wohl nicht aus.

Nach einer ersten Nacht im Hafen von Vancouver (False Creek), bei der wir uns die Vancouver Symphony of Light (ein gigantisches Feuerwerksspektakel) aus erster Reihe vom Wasser aus angucken konnten, sind wir am 01.08. dann mit vollen Segeln Richtung Vancouver Island geschippert. Dale, der ein Segler mit Leib und Seele ist und mit „Amelia“ auch schon mal in Hawaii  war, hat uns dabei einige Segelgrundlagen beigebracht und so konnten/durften/mussten wir schon bald ankern, Segel hissen, Wenden fahren, Steuern und immer wieder Seile aufwickeln. Ja auf einem Segelboot sind alle gleich und jeder muss die gleiche Arbeit machen, auch das Deck schrubben. Wir sind ja schließlich nicht auf einer Kreuzfahrt. Nach einigen Übernachtungen und super schönen Buchten, einem erfolgreich gefangenen Krebs, 10 mal Anker lichten und einigem Getier wie z.B. Robben, Seelöwen und Delfinen, endete auch dieses Abendteuer am 05.08. zurück in False Creek, dem Vancouver Hafen mit Blick auf Downtown.

Da wir noch einige Tage in Vancouver bleiben wollen hat uns Dale angeboten, dass wir weiterhin auf seinem Boot bleiben können. Das das kosten spart ist natürlich ein netter Effekt, um so mehr schätzen wir aber, das wir quasi Down Town wohnen und trotzdem auf dem Wasser eigentlich unser eigenes Haus haben.  Mal wieder absolut fantastisch. Um an Land zu kommen ist jedes Mal eine kleine Rudereinlage im Beiboot dem „Dinghy“ fällig, aber damit ist dann schon das tägliche Fitnesstraining erledigt. Bei unserem zweiten Besuch hier in Vancouver zeigt sich die Stadt dieses Mal auch wetterseitig von einer besseren Seite. Was nicht nur uns, sondern auch scheinbar so ziemlich jeden Vancouvereaner zum joggen am Hafen, Yoga im Park oder Fahrtfahren am Meer verleitet. Vancouver zeigt sich uns als sehr sportliche Stadt mit total interkulturellem Flair. Und wenn jeden Tag ca. 10.000 Menschen am Boot vorbeijoggen, kann man irgendwann auch nicht  mehr anders als die Turnschuhe auszupacken und loszulaufen.

Einige Tage wollen wir noch die Stadt genießen, um dann Anfang der kommenden Woche nach Vancouver Island aufzubrechen. Komisch, „Island“ klingt immer so nach kleiner Insel. Mit über 31.000 km²  ist aber rein flächenmäßig ¾ von der Schweiz. Es ist halt alles ein bisschen größer in Kanada, dafür gib es aber auch hin und wieder im Umkreis von 150 km keine Tankstelle. Als Zentraleuropäer muss man sich an diese Größenordnungen erst einmal gewöhnen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Leser und viele Kommentare im Guestbook,

Viele Grüße, eure Handstandbackpacker.

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